Parallel zur Entwicklung der Seidenraupenzucht im 18. Jhr. entstand der Bergbau in den Cevennes. Mit dem Aufkommen der Dampfmaschinen wuchs die Nachfrage nach Kohle.

Mijnen en goud van Cevennen Bergbau und Gold der Cevennen Mines et charbons en Cévennes

Bergbau und Gold der Cevennen

Bergbau und Gold der Cevennen

Bergbau und Gold der CevennenDer Bauer wurde zum Grubenarbeiter und verliess nach und nach seine Maronenhaine, die Krankheiten wie Schwarz und Kernfäule anheimfielen, durch die gnadenlose Ausbeutung des Bodens hervorgerufen.

Mit der Gründung der grossen Gesellschaften im 19. Jhr. die das Abbaumonopol besassen gewann der Bergbau an Bedeutung. Ab 1840 ermöglichte die Eisenbahn Kohlentransporte bis zum Hafen von Marseille; die Förderung stieg von 3500 t. im Jahre 1832 auf 340000 t. im Jahre 1850 und verdrängte die englische Konkurrenz auf allen Schiffahrtslinien. Hüttenwerke, Glashütten und Schwerindustrie wurden gegründet und veränderten die Bevölkerungsdichte in den cevenolischen Tälern nördlich von Alès.

Die Einwohnerzahl verdreifachte sich in 50 Jahren, und überall schossen neue Städte wie Pilze aus dem Boden: Tamaris, La Grand-Combe, Bessèges.... Diese schwere und mühsame Arbeit dauerte bis zu 14 Stunden täglich. Die Arbeiter, die aus den Bergen kamen, wurden in Mietskasernen untergebracht, die ganze Familie arbeitete in den Stollen, bis dann 1875 die Beschäftigung von Frauen sowie von Kindern unter 13 Jahren verboten wurde.

Bergbau und Gold der CevennenGeschäfte, Wohnun gen, Schulen, soziale und andere Einrichtungen waren in der Hand der Gesellschaften, was die Kontrolle fast aller Lebensbereiche der Arbeiter bedeutete. Gegen Ende des 19. Jhr. erhoben sich militante Arbeiter, und massive Streiks begannen, allerdings ohne grossen Erfolg.

Der härteste Streik, 1897 in La Grande-Combe dauerte 2 Monate; von insgesamt 5000 Beschäftigten wurden 4000 Arbeiter entlassen. Daraufhin stellten die Unternehmen Gastarbeiter aus Italien, Spanien und Polen ein.

Bis 1950 glaubte man an den Kohleabbau, aber das Aufkommen neuer Energieformen besiegelte dann doch den Untergang der Gruben. Heute sind nur noch 300 Personen in dieser Branche und produzieren nicht einmal 500000 t.

Das Minenzeitalter hat tiefe Spuren in der cevenolischen Seele hinterlassen... und in der Landschaft zeugen verlassene Bergwerke, Schutthalden und verkrüppelte Kieferwälder, die jahrhundertelang Holz zum Abstützen der Stollen geliefert haben, vom Bergbau.

Das Gold der Cevennen
Das Gold der Cevennes wird seit den Galliern ausgebeutet und kommt heute vor allem als Ausschwemmung vor. Sieben Sie den Sand, vielleicht finden Sie winzige Nuggets oder Klümpchen in den Flüssen Cèze, Gardon und Ganière. Seit 1914 wird das Gold in der Gegend von Gagnière nicht mehr ausgebeutet, aber in St Brès, nahe von St Ambroix, organisiert die Association Kinématikos Goldsuchtage an der Cèze. Willkommen in den Cevennes, Ein Paradies für Naturliebhaber, Edition Terroir, BP20, 07140 Les Vans.

Gasthof L'Etoile (Gasthof zum Stern) zwischen Lozere, Ardeche und den Cevennen im Südfrankreich

Das ehemalige Sommerferienhotel der Zwanziger Jahre mit am Fluss Allier gelegenen Park trägt den hübschen Namen Gasthof L'Etoile und dient heute als gemütliche Herberge. Es befindet sich in La Bastide-Puylaurent inmitten der für Südfrankreich typischen Berge; zwischen der Regionen Lozere, Ardeche und den Cevennen. Auch die Fernwanderwege GR7, GR70 Stevensonweg, GR72, GR700 Regordaneweg (St Gilles), Cevenol, Montagne Ardechoise, Margeride, Gevaudan und der Schluchtenweg entlang dem Fluss Allier. Ideal für einen entspannten Urlaub.